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b_240_240_16777215_00_images_Aktuelles_2019_Seiten_aus_Europawahl-Plakatkampagnen12.jpgJunge Menschen empfinden die Europäische Integration und die damit verbundenen Annehmlichkeiten häufig als selbstverständlich: Mal eben in die Niederlande oder nach Krakau fahren, im europäischen Ausland zu leben, zu studieren, zu arbeiten oder einfach in Frieden, Freiheit und relativem Wohlstand leben zu können, wird kaum als besondere Errungenschaft wahrgenommen.

Entsprechend ist auch die Wahlbeteiligung dieser Altersgruppe bei den Europawahlen ausbaufähig. Gerade junge Menschen sollten sich für diese Wahlen und die weitere Zukunftsgestaltung in Europa interessieren. Dies dachten sich auch der Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, Jürgen Pöttgen und Prof. Dr. Thilo Harth vom Team Europe Rednerdienst der Europäischen Kommission.

Thilo Harth ist Professor für Didaktik an der Fachhochschule Münster, so dass es ein kurzer Weg von der gemeinsamen Initiative zu einem studentischen Projekt an seiner Hochschule in Zusammenarbeit mit der Münster School of Design im Wintersemester 2018/19 war.
27 Studierende aus dem dritten Semester erarbeiteten unter der Leitung von Paul Biciste und unterstützt von Jakob Maser als Sachverständiger aus der beruflichen Praxis sowie von Prof. Dr. Harth als Impulsgeber zu europäischen Fragen und Zusammenhängen insgesamt neun Plakatreihen.
Aus diesen vielfältigen und auf hohem Niveau gestalteten Entwürfen wurden dann drei Sieger-
Kampagnen ausgewählt.
Die Auswahl von insgesamt drei Kampagnen bot sich an, weil alle drei qualitativ sehr nah beieinander lagen und jede Kampagne ganz unterschiedliche Interessen und Ausgangslagen von jungen Menschen adressiert. Einmal steht das Alltagsmedium junger Menschen im Mittelpunkt, ein anders Mal das politische Desinteresse und im dritten Fall Alltagsorte. Alle drei Kampagnen sind also besonders in ihrer Kombination wirksam.

Natürlich lässt sich aber auch nur eine Kampagne als klare Ansprache für die Zielgruppe auswählen
oder auch die Kombination aus nur zwei Varianten. Darüber hinaus lässt sich die Wortwahl auf den Plakaten noch von den Studierenden in grafisch angemessener Qualität nach Rücksprache anpassen: etwa konkreter Bezug zum Ort, wo das Plakat final hängt (z. B. Kino, Tankstelle oder Fussballstadion) oder in der inhaltlichen Aussage. Die Kosten richten sich nach Anpassungsaufwand, dürften aber überschaubar bleiben.

Hier finden Sie die Dokumentation der Kampagne!